Gedanken
beobachten
bis sie
zu Worte
werden
Worte
beobachten
bis sie
zur Tat
werden
Taten
beobachten
bis sie
zur Gewohnheit
werden
Gewohneiten
beobachten.
sie bringen Dich
zu neuen Gedanken
(c) christophe bossu
Dieser Blog wird durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach archiviert.
Bühnenbildwechsel
Der Auftritt ist vorbei.
Der Sommer
verabschiedet sich
lautlos
unscheinbar
und nimmt
seine Wärme
seine Leuchtkraft
seine Sorglosigkeit
zurück.
Der Sommer
verbeugt sich
vor dem neuen
Akteur
und verschwindet
hinter dem
Nebelvorhang.
Der Herbst
tritt langsam auf,
präsentiert sich
in voller Pracht
mit changierenden Farben
mit sanftem Licht
mit pilzigem Duft
Der bunte Herbst
fröhlich
wie in den letzten
Sommertagen
nachdenklich
wie in der dunklen
Jahreszeit
umhüllt erstmal
ganze Landschaften
mit Nebel
und lässt
-gekonnt-
einzelne Baumkronen
in der Morgensonne
glänzen.
Ein neues, buntes
Bühnenbild
entsteht
jeden Tag neu
jeden Tag anders
sobald der Nebelvorhang
sich zurückzieht.
Das neue Bühnenbild
gibt Anlass
zu neuem Schauspiel:
Pilze statt Blumen
Beeren statt Blüte
Rotte statt Einzeltier.
Ein letztes Mal
Hektik,
um Kräfte zu sammeln
vor dem nächsten
weißen
winterlichen
ruhigen
stummen
Bühnenbild.
(c) christophe bossu
Der Sommer
verabschiedet sich
lautlos
unscheinbar
und nimmt
seine Wärme
seine Leuchtkraft
seine Sorglosigkeit
zurück.
Der Sommer
verbeugt sich
vor dem neuen
Akteur
und verschwindet
hinter dem
Nebelvorhang.
Der Herbst
tritt langsam auf,
präsentiert sich
in voller Pracht
mit changierenden Farben
mit sanftem Licht
mit pilzigem Duft
Der bunte Herbst
fröhlich
wie in den letzten
Sommertagen
nachdenklich
wie in der dunklen
Jahreszeit
umhüllt erstmal
ganze Landschaften
mit Nebel
und lässt
-gekonnt-
einzelne Baumkronen
in der Morgensonne
glänzen.
Ein neues, buntes
Bühnenbild
entsteht
jeden Tag neu
jeden Tag anders
sobald der Nebelvorhang
sich zurückzieht.
Das neue Bühnenbild
gibt Anlass
zu neuem Schauspiel:
Pilze statt Blumen
Beeren statt Blüte
Rotte statt Einzeltier.
Ein letztes Mal
Hektik,
um Kräfte zu sammeln
vor dem nächsten
weißen
winterlichen
ruhigen
stummen
Bühnenbild.
(c) christophe bossu
Blickkontakt
(c) christophe bossu (Sicht aus meinem Schreibtisch im Büro)
Ein Blick genügt.Du möchtest
ganz bestimmt
mit mir
nicht tauschen.
Ungezwungen
genießt Du
die Freiheit.
Fast ungemerkt
genießt Du
die Weite.
lass mich
mit Dir
aus dem Alltag
in die Wälder
fliehen.
Lass mich
mit Dir
aus Freude
über die hohen Gräser
springen
Du möchtest
ganz bestimmt
nicht tauschen.
Bleibe allein
und schreibe
(c) christophe bossu
Lesung in Krefeld - Museum
Anlässlich der Ausstellung der Initiatorin Ursula Pahnke-Felder "The zip Association" fand am Sonntag 15.08. eine Lesung mit Musik. Annette Gonserowski und ich lasen eigene Lyrik und wurden von dem Konzertgitarristen Andreas Koch begleitet. Die Veranstaltung war so gut besucht, dass einige Zuhörer sogar stehen mussten.
Sowohl unsere Lyrik als auch das musikalische Programm kamen bei allen Besuchern sehr gut an. Anschliessend führte Ursula Pahnke-Felder durch die Ausstellung und präsentierte u.a. "Das Buch mit sieben Siegeln" (s. Post).
Sowohl unsere Lyrik als auch das musikalische Programm kamen bei allen Besuchern sehr gut an. Anschliessend führte Ursula Pahnke-Felder durch die Ausstellung und präsentierte u.a. "Das Buch mit sieben Siegeln" (s. Post).
Das erste Exemplar
für Annette - Danke schön
Gesammelt,
geordnet,
im Chaos
der Gefühle
Dein Vorschlag
Unsere Idee
Mein Traum
Deine Mühe
gemeinsam
so nah
gemeinsam
so intensiv
plötzlich da
verwirklicht
für uns
für mich
einmalig
(c) christophe bossu
Gesammelt,
geordnet,
im Chaos
der Gefühle
Dein Vorschlag
Unsere Idee
Mein Traum
Deine Mühe
gemeinsam
so nah
gemeinsam
so intensiv
plötzlich da
verwirklicht
für uns
für mich
einmalig
(c) christophe bossu
gelandete Wolke
Die dünneWolke,
gestern noch
so leicht,
so zierlich,
so friedlich
Die leichte Wolke,
über nacht
so schwer,
so dicht
gelandet
im Tal
Die Baumkrone
ragt stolz
über der Kuppe
aus dem Nebel
Die Pferde,
nur noch
dunkel Schatten
im Dunst
Das Tal
verschwunden
in der gelandeten
Wolke
gespenstig
herbstlich
Gestern
sah ich die dünne Wolke
und freute mich
über den warmen Sommerabend
Heute
sah ich die gelandete Wolke
und freute mich
sie wieder zu erkennen
Segen und Glück,
die Natur sehen zu können
Segen und Glück,
es zum Ausdruck zu bringen
gestern noch
so leicht,
so zierlich,
so friedlich
Die leichte Wolke,
über nacht
so schwer,
so dicht
gelandet
im Tal
Die Baumkrone
ragt stolz
über der Kuppe
aus dem Nebel
Die Pferde,
nur noch
dunkel Schatten
im Dunst
Das Tal
verschwunden
in der gelandeten
Wolke
gespenstig
herbstlich
Gestern
sah ich die dünne Wolke
und freute mich
über den warmen Sommerabend
Heute
sah ich die gelandete Wolke
und freute mich
sie wieder zu erkennen
Segen und Glück,
die Natur sehen zu können
Segen und Glück,
es zum Ausdruck zu bringen
Schattenriss
(c) christophe bossu
Vom Morgenhell an,
erschöpft
von der Hitze,
angestrengt
vom Tun,
sehnsüchtig
nach Faulenzen,
träumend
von Wasser und Himmel
bis zum Abendrot,
wo nur noch
der dunkle Schattenriss
sich von der Glut
des warmen Tages
trennt
und Klarheit
über den vergangenen Tag bringt
(c) christophe Bossu
Dünne Wolke
(c) christophe bossu
ruhig,weiss,
fliessend,
bewegt
die dünne Wolke
meine Gedanken
Augenblick
voller Träume,
die sich entwickeln,
die sich verformen,
die weitere Träume
mit sich ziehen
Augentraum
mit Blick
ins Unendliche,
in stets wechselnde Formen,
die weitere Träume
in sich tragen
ruhig,
fliessend,
bewegt
die dünne Wolke
meine Gedanken
zu Dir
(c) christophe bossu
Einladung
Im Rahmen der Ausstellung "Zip Assiociation" (s. post "Buch mit sieben Siegeln) findet eine Lesung mit Musik statt. Wir freuen uns auf viele Zuhörer und Besucher:
Lesung und Musik
15.08.2010 ab 15 Uhr
Museum Haus der Seidenkultur
Luisenstraße 15
Luisenstraße 15
Krefeld
Lyrik:
Christophe Bossu
Annette Gonserowski
Gitarrenmusik:
Andreas Koch
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